Wärmedämmungen:

Viele Gebäude in den 50er bis 70er Jahren sind mit zweischaligen Mauerwerk erstellt worden. Sie sind schlecht oder gar nicht wärmegedämmt und lassen oft durch Winddruck kalte Luft in den Zwischenraum.

Problem: An kalten Tagen werden Räume, auch bei höchster Heizstufe nicht richtig warm oder kühlen sofort wieder aus!

Mehr als 30% gehen über den Bereich der Außenwände, an Energieaufwand verloren!

Eine nachträgliche Wärmedämmung im Einblasverfahren löst diese Probleme kostengünstig.

Der Einbau einer nachträglichen Kerndämmung in Außenwände ist ein Verfahren, das sich seit mehr als 25 Jahren und an Tausenden von Gebäuden bewährt hat.

Eine Außenwand ist mit Füllung aus Kerndämmstoff nicht brennbar und ebenso sicher gegen Schlagregen geschützt, wie zuvor mit Luftfüllung.

Wir dämmen Hohlräume effektiv mit jeweils geeigneten Materialien.

Nur Granulate gewährleisten eine vollständige Verfüllung eines Hohlraums.

Häufig gestellten Fragen und Vorurteile: "Kann man denn da noch nachträglich ein Loch durchbohren oder gar ein neues Fenster in eine verfüllte Wand einbauen"? Beruhen noch auf der Anfangszeit der Einblastechnik mit Perliten. Diese Treffen heutzutage nur noch bedingt zu.

Wir dämmen Hohlräume effektiv mit jeweils geeigneten Materialien.

Sie spüren eine deutliche Verbesserung von einem auf den anderen Tag!

Dämmstoffe für die Einblasdämmung:

Polystyrolgranulat "Rigi-Bead 035 von Rigips Saint Gobain"

Der Dämmstoff auf EPS-Perlen Basis veredelt mit Graphit-Anteilen, bietet ein hervoragendes Preis-Leistungsverhältnis, da sie mit der WLG 035 zu den besten Dämmstoffen gehören. Die Verarbeitung im Rahmen der Einblasdämmung ist dabei unproblematisch, da sich die kleinen und leichten Perlen beim Einblasen sehr gut verteilen,jede Ritze ausfüllen, absolut setzungsicher sind und es kaum Staubbelastungen gibt. Die Einblaslöcher sind darüberhinaus mit 20 - 25 mm recht klein. Es werden nur wenige Öffnungen zur Verfüllung benötigt.

Steinwolle "Steinwoll-Granulat"

Auch Steinwolle in Form von Granulat ist für die Verarbeitung durch Einblasdämmung zugelassen. Steinwolle muß in der Hohlwand stark verdichtet werden um eine relative Setzungssicherheit zu erreichen. Zu diesem Zweck muss die Fassade in einem recht engen Raster mit vielen Öffnungen angebohrt werden. Neben der WLG 040 bleibt auch ein gewisses Restrisiko was Verteilung und Setzungssicherheit angeht. Im Bereich der Dachdämmung ist Steinwolle neben Zellulose ein idealer Dämmstoff.

Dämmschaum "PUR-Schaum"

Neben der Einblasdämmung gibt es den Dämmschaum. Dieser erreicht laut bauaufsichtlicher Zulassung den Bemessungswert von WLG 0,040 W/(mK) Formaldehyd ist immer ein wesentlicher Bestandteil des Dämmstoffes. Dämmschaum muß kritisch betrachtet werden, neben der Verteilung gibt es auch bei der alterungsbeständigkeit immer wieder Beanstandungen, zudem ist Formaldehyd gesundheitsgefährdent.

In der Schweiz sowie in einigen Bundesländern ist die Benutzung von Dämmschaum in Wohnbereichen zum Teil nicht erlaubt und nicht Fördermittelfähig! Hierzu gibt es auch eine aktuelle Mitteilung der Verbraucherzentrale!

Im Bereich von Landwirtschaftlichen Gebäuden/Industriehallen z.B. unter/auf Trapezblechen hat sich die nachträgliche Wärmedämmung mit Dämmschaum bewährt.

Blähglasgranulat "SLS 20F"

SLS20F ein mineralischer Kerndämmstoff zeichnet sich ebenso durch den hervorragenden Bemessungswert von WLG 0,035 W/(mK)aus und bietet aufgund seiner geringen Körnungsgrösse eine optimale Verteilung im Hohlraum. Aufgund des sehr feinen Materials kommt es zu großen Staubbelastungen. Eine geringe Anzahl an Einblaslöchern (20 - 25 mm) ist durch die hervorragende Verteilung möglich.